Alera für Schulen

Einfache digitale Unterstützung, wenn Schüler:innen sie brauchen — nicht erst Wochen später.
Entwickelt mit Psycholog:innen. Anonym, privat und sicher.

Evidenzüberblick: Warum Schulen ein digitales, niedrigschwelliges Angebot brauchen

Die deutsche Forschung zeigt fünf wiederkehrende strukturelle Probleme.

2) Fragmentierte Systeme

  • Schule, Gesundheitswesen und Jugendhilfe arbeiten mit unterschiedlichen Zuständigkeiten.
  • Überweisungswege und Koordination bleiben in der Praxis schwierig.
  • Boege et al. (2018); Illy & Frey (2023).

4) Umsetzungsdruck in Schulen

  • Wenig Zeit, Personalfluktuation, konkurrierende Prioritäten und Nachhaltigkeitsprobleme erschweren Umsetzung.
  • Das ist eine zentrale und wiederkehrende Implementationshürde.
  • Equit et al. (2025).

5) Ungleichheit und Zugangslücken

  • Geflüchtete und migrantische Jugendliche sind besonders von Sprach-, Vertrauens- und Navigationsbarrieren betroffen.
  • Hier braucht es inklusive, niedrigschwellige und klar strukturierte Zugänge.
  • Podar et al. (2022); Basendowski et al. (2017).

Die konsistente Schlussfolgerung: Schulen sehen den Bedarf früh. Fachversorgung kommt oft spät. Viele Jugendliche zögern, Hilfe zu suchen. Die Systeme sind schwer zu navigieren. Alera ist dafür ausgelegt, genau diese Erstlücke zu schließen.

Was Alera leistet

Alera ist ein digitales Unterstützungsangebot bei Stress, Sorgen und Grübeln — sofort verfügbar, privat und ohne soziale Hürden.

1) Sofortiger Zugang

  • Schüler:innen können Alera direkt im Belastungsmoment nutzen.
  • Keine Warteliste. Kein Termin. Keine Überweisungskette.

2) Niedrigschwelliges Design

  • Anonyme Nutzung
  • Keine E-Mail erforderlich
  • Kein Lehrkraft-Kontakt nötig, um zu starten

3) Unterstützt weitere Hilfesuche

Alera ersetzt keine Therapie. Es kann die Bereitschaft erhöhen, mit Schulsozialarbeit, Vertrauenspersonen, Psychotherapeut:innen oder Ärzt:innen zu sprechen.

4) Entlastet schulische Strukturen

  • Unterstützt bei leichter bis mittlerer Alltagsbelastung, Grübeln und emotionaler Überlastung.
  • Hilft, Ressourcen für komplexe Fälle freizuhalten.

5) Klare Grenzen

  • Kein Therapieersatz
  • Kein Medizinprodukt / keine DiGA
  • Kein Diagnosetool
  • Keine Akut-Krisenintervention

Für wen geeignet

  • Schüler:innen mit Stress oder Überforderung
  • Jugendliche mit Hemmung, mit Erwachsenen zu sprechen
  • Schüler:innen mit Sorgen und Grübelschleifen
  • Ab 16 selbstständig; unter 16 mit Einverständnis der Eltern

Sicherheit & Datenschutz

Datenschutz ist kein Zusatz. Er ist Teil des Produkts.

Krisen- und Notfalllogik

  • Klare Verweise auf 112 und 116117 bei kritischen Hinweisen.
  • Zusätzliche Krisenkontakte werden bereitgestellt.
  • Digitale Systeme ersetzen keine menschliche Einschätzung.

Datenschutz und Infrastruktur

  • DSGVO-konform
  • Hosting in Frankfurt (DE)
  • Ausrichtung an ISO 27001 und BSI C5
  • Schulen haben keinen Zugriff auf private Chats

KI-Trainingspolitik

Nutzergespräche werden bei Alera nicht für KI-Training verwendet. Die OpenAI-API wird ohne Opt-in-Training genutzt.

Für Schulleitungen

Alera ergänzt professionelle Angebote und stärkt bestehende Unterstützungsstrukturen.

  • Sofortige, niedrigschwellige Erstunterstützung anbieten
  • Beratungsstrukturen spürbar entlasten
  • Prävention vor Eskalation stärken
  • Schulische und externe Hilfesysteme sinnvoll ergänzen
  • Schnell integrierbar mit geringer Implementationslast

Zentrale wissenschaftliche Quellen

  1. Boege et al. (2018) — Verbesserung der Versorgungskontinuität bei schulassoziierten psychischen Belastungen in Deutschland.
  2. Rodney-Wolf & Schmitz (2025) — Versorgungsstand und Herausforderungen in der ambulanten Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie.
  3. Baldofski et al. (2024a) — Gründe für Nicht-Teilnahme in einem großen schulbasierten Mental-Health-Projekt.
  4. Baldofski et al. (2024b) — Hilfesuchbarrieren bei Jugendlichen mit unterschiedlicher Depressionsschwere.
  5. Szota et al. (2025) — Schulbasierte Mental-Health-Literacy-Intervention in Deutschland.
  6. Schulte-Körne (2016) — Psychische Probleme im Schulsetting.
  7. Podar et al. (2022) — Schule, Fluchterfahrung und Zugänge zu psychischer Unterstützung.
  8. Equit et al. (2025) — Barrieren und Förderfaktoren bei der Umsetzung präventiver Schulinterventionen.
  9. Illy & Frey (2023) — Schnittstelle Schule, Jugendhilfe und Kinder- und Jugendpsychiatrie.

Partner & Förderung

BioIntelligence GmbH
NBank
Klinikum Region Hannover
Startup Niedersachsen
hannoverimpuls
Dr. Buhmann Schule & Akademie
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NBank
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Gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE).

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